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Die AG setzt sich zusammen aus psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten und Vertretern von Institutionen, die Menschen nach Extrembelastungen - im Sinne von individuellen, kurz andauernden Traumata oder Großschadensereignissen -  betreuen.  Man spricht von sog. Typ-I Traumata. Potentiell traumatische Ereignisse können körperliche oder sexuelle Überfälle / Gewalt, schwere Verkehrs- und Arbeitsunfälle, außergewöhnliche Konfrontation mit Lebensbedrohung und Tod, technische und Naturkatastrophen sein. Typ-I Traumatisierungen können neben der akuten psychischen Belastung auch langfristig zu Traumafolgestörungen wie der Posttraumatischen Belastungsstörung, zu Anpassungsstörungen, aber auch zu Angst-, depressiven und psychosomatischen Erkrankungen führen.
Klinische und wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass geeignete Angebote einer frühzeitigen psychosozialen und psychologischen Unterstützung für besonders gefährdete Betroffene die Auswirkungen mindern und die Bewältigung der Traumaerfahrung unterstützen können.

Überlicherweise werden psychosoziale Akuthilfe (Unterstützung in den ersten Stunden nach dem Ereignis, häufig noch vor Ort), Nachsorge (erste Stunden bis Wochen) und Psychotherapie (Wochen bis Monate nach dem Trauma) unterschieden.

Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Mitarbeitern des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg, der Psychotraumatologischen Ambulanz (Abt. für Psychiatrie und Psychotherapie des UKL Freiburg), des Nachsorgedienstes des Deutschen Roten Kreuzes Freiburg, einem Notfallseelsorger, Beratungsstellen wie z.B. Frauenhorizonte sowie niedergelassenen PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen mit entsprechenden Behandlungsschwerpunkten.

Die genannten Personen sind in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der psychosozialen Nachsorge und Behandlung von Betroffenen nach Akuttraumata tätig.

Das Psychologische Institut der Uni Freiburg und die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des UKL Freiburg führen wissenschaftliche Projekte zur Früherkennung, Diagnostik und Frühintervention nach akuten Traumatisierungen durch.